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Sprachförderung in unseren Kitas

 

Die Angebote zur Sprachförderung in unseren Einrichtungen werden derzeit durch folgende Programme gefördert:

 

Ludwigsburger Modell

„Sprache bilden und Fördern“

Das Ludwigsburger Modell richtet sich an alle Kindertageseinrichtungen und Grundschulen der Stadt Ludwigsburg. Seit dem 01.01.2009 wird das Modell in den Einrichtungen umgesetzt. Es versteht sich als lernendes Modell im Bereich der sprachlichen Förderung und will Unterstützung für die Sprachförderung sein. Die Konzeption des Modells basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz der Sprachförderung und Begleitung. Die Erzieherinnen und Erzieher verstehen sich als Sprachvorbilder für die Kinder und erkennen, dass Sprachförderung in nahezu jeder alltäglichen Situation möglich ist und ungeahnte Sprachförderpotentiale bietet. Sie gestalten eine sprachanregende Umgebung und setzten den Fokus auf die alltagsorientierte und –integrierte Sprachförderung in der Großgruppe oder in gemischter Kleingruppenarbeit und Einzelförderung. Dabei wird Sprache in der Einrichtung allgegenwärtig.

Das Handlungskonzept gibt Hinweise auf eine gezielte Bildungsarbeit und widmet sich beispielsweise dem Thema der Eingewöhnung bei Kindern mit Zweit- und Drittsprache Deutsch. Erzieherinnen und Erzieher haben die Möglichkeit, sich an der Pädagogischen Hochschule zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Sprachförderung weiterzubilden und ihre Kompetenzen zu stärken.

Eltern werden als Erziehungs- und Bildungspartner in die Förderung ihrer Kinder einbezogen. Informationen werden ausgetauscht und Transparenz hergestellt.  Grundlage für die Förderung sind die Ergebnisse der Beobachtungen aus den Sismik/Seldak Bögen vor dem Hintergrund der alltäglichen Erfahrungen mit dem Kind. Anhand dieser Beobachtungen werden für jedes Kind mit Sprachförderbedarf individuell konkrete Handlungsschritte erarbeitet, dokumentiert und mit den Eltern besprochen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann die Anschlussfähigkeit zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule hergestellt werden. In Kooperation zwischen Eltern, Erzieher/innen und Lehrkräften werden auf Basis der Lernfortschritte der Kinder weitere Handlungsschritte entwickelt. Dadurch kann die Sprachförderung in der Schule fortgeführt werden.